Seit gestern Mittag ist auf der Arboner Quaianlage Summerdays Festival angesagt. Rund 12’000 Fans wurden am Freitag trotz des Regens erwartet. Die etwas älteren Rock- Fans vom Freitag liessen sich die musikalischen Darbietungen von Ten Years After, Canned Heat, Barclay James Harvest, Status Quo und Barock nicht entgehen.
Zu Beginn des Festivals spielte das Wetter perfekt mit. Die durch die dunkelgrauen Wolken hervorgerufene Stimmung passte ganz gut zur Musik. Der Boden war mehr oder weniger trocken. An den Eingangen waren die Besucherschlangen dieses Jahr wesentlich kürzer.
Was sofort auffiel: Ein Grossteil der Besucher war etwa zwischen vierzig und fünfzig Jahren. Nun darf man sich aber nicht steife, in Anzug gekleidete Personen vorstellen. Ganz im Gegenteil waren die Erwachsenen äusserst locker. In ihrer “Rockerbekleidung” und oft schon etwas angetrunken sassen sie da auch auf dem Boden rum. Ein lustiger Anblick. Die Erwachsenen verhalten sich am Summerdays, wie die Jugendlichen am St.Galler OpenAir.
“No Crowdsurfing”, das Schild wurde erst kurz vor Konzertbeginn an der Bühne aufgehängt. Doch da hatte sich manch ein etwas älterer Erwachsener wohl gefragt, was das denn heissen soll. So nahmen die Gespräche einer Ansammlung vor der Bühne eine rasche Wende: Nach den Diskussionen über die überschwemmten Toiletten kam man nun auf das eigenartige englische Wort zu sprechen.
“Das muss wohl was mit Surfen zu tun haben”, hiess es da. Doch so wirklich konnten sie sich das auch nicht erklären. Also haben sie mal spontan bei mir nachgefragt. Und nachdem ich ihnen erklärt hatte, was “crowdsurfing” ist, hielten sie das sowieso noch amüsanter. “Wir werfen den grad runter, wenn das einer macht”, hiess es da. “Aber wieso müssen die das denn überhaupt in Englisch schreiben? Von uns versteht das ja sowieso niemand.” Eine berechtigte Frage
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“So, ab in den Bühnengraben”, dachten sich wohl einige Fotografen. Doch moment mal. Wo geht es denn überhaupt in den Bühnengraben? Hat irgendwer einen Eingang gesehen? Der Veranstalter wohl selber auch nicht. Aber für alle Probleme gibt es doch eine gute Lösung. Genau! Es wurde mit den Security’s nämlich besprochen, dass Fotografen vom Zuschauerbereich über das Gitter vor die Bühne klettern dürfen. Die Idee sportliche Variante kam leider nicht so gut an. So gab es dann schlussendlich doch noch einen normalen Eingang.
Ein Höhepunkt des Abends war sicherlich das Konzert der englischen Band Status Quo. Morgen dürfen sich dann wohl eher wieder die jüngeren Generationen auf Bands wie Silbermond, Mika, Lunik, etc. freuen.

Moin,
witzig war auch, dass der Eingang zum Graben dann nochmals auf die andere Seite umgelegt worden ist.
Und schön waren bei Status Quo auch der fehlende Kameratrolley sowie die nicht vorhandenen Monitorboxen. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung (bis auf das Wetter)
Gruß Alex
Dabei hätte das Klettern, nachdem man sich durch die ganze Zuschauermenge gedrängt hat, doch extrem Spass gemacht
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Aber wir wurden ja da sowieso regelrecht rumgehetzt. Am Samstag durften wir dann bei Silbermond und The Baseballs den ganzen Graben benutzen und bei Mika wurden wir nach rechts gedrängt und irgendwann konnte man dann auch von der anderen Seite der Bühen in den Bühnengraben
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