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Meinungsaustausch in Budapest

Nun ist es bereits schon vier Tage her, seitdem wir Budapest erreicht haben. Wir befinden uns nun schon wieder auf unserer über 13 Stunden langen Rückfahrt in die Schweiz. Gerne wären wir noch länger in Ungarn geblieben, jedoch nicht nur wegen der Konferenz. Im folgenden Bericht geht es vor allem um unsere Reise. Über das eigentliche Thema werde ich später berichten.

Am Donnerstag Abend stiessen wir zum ersten Mal auf die ca. 30 anderen Teilnehmer. Schon ziemlich bald fiel auf, dass praktisch alle aus östlichen Ländern stammen. Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland, Polen, Tschechien und Bulgarien waren anwesend. Ziemlich bald war klar, dass wir kein Wort von der Sprache der anderen verstehen. Und wirklich gar nichts. Schon der andere Zeichensatz verhinderte dies. So verständigten wir uns vorwiegend auf Englisch, was auch ziemlich gut funktionierte.
Auffallend war zudem, dass die Älteren Ungaren kein Englisch verstehen. Die Schüler hingegen müssen es in der Schule lernen. Besonders beim Tram fahren verschaffte uns das gewisse Vorteile. Uns wurde geraten unsere Tickets in den Bussen und Trams gar nicht zu entwerten, da die Kontrolleure im Notfall den Konflikten mit Ausländern aus dem Weg gehen und kulant sind. Vielleicht auch nur, weil sie eben kein Wort Englisch verstehen und wir ihre Sprache nicht können.
Ausserdem verfügt Ungarn über ein sehr ausgedehntes Metronetz. Man stösst praktisch auf jeder Linie auf andere Bahntypen und die Rolltreppen unter die Erde könnten gar nicht mehr steiler sein.

Schnell verstanden wir uns mit den aufgestellten journalistisch Tätigen Personen aus den verschiedensten Ländern, vom Alter her alle etwas älter. Nach einigen riesigen Pizzas am Donnerstag Abend ging es dann schon mal in die Stadt.
Schon bei der Ankunft in Ungarn viel mir auf, dass das Land/ die Stadt ganz anders ist, als ich mir sie vorgestellt habe. Anstatt auf ein Land wie Italien zu stossen, stiessen wir auf eine sehr saubere Stadt. Als wir am Abend vom hoch gelegenen Schlossberg aus die Stadt bestaunten, stand meine Meinung eindeutig fest: Die wunderschön beleuchtete Stadt mit einigen wahnsinnigen Gebäuden, der Donau und den Brücken war einfach wunderschön.
Die Lust jeden Abend, nach einem langen Tag, mit den anderen Teilnehmern in die Stadt zu gehen, besiegte unser Bedürfnis nach Schlaf. Wir waren alle schon bei der Ankunft an der Konferenz ziemlich kaputt und das führte dazu, dass wir zum Teil schon stehend im Bus einschliefen.

Die Stimmung war die ganze Woche sehr gut. Die meisten Teilnehmer sahen das Event nicht so ernst und eher als kulturelle Weiterbildung. Wir erfuhren vor allem viel von den östlichen Ländern. Die Workshops und Informationsveranstaltungen waren meistens eher kurz und nicht bahnbrechend. Viel neues erfuhren wir nicht. Aktivere Workshops und ein wenig journalistische Arbeit wären wünschenswert gewesen. Aber vor allem der Austausch mit den anderen Leuten und ihren Techniken war spannend. Es hat mich gefreut viele nette neue Leute kennenzulernen.

Die Zeit um Ungarn zu besichtigen war eher knapp. Zwei Tage waren auch ziemlich regnerisch. Die Stimmung des Landes haben konnten wir aber gut einfangen. Das Essen war super, abgesehen vom nicht so tollen Morgenessen im Hostel.

Das Nachtleben in Ungarn war seltsamerweise nicht besonders toll. Tolle Locations hätten sie genug, doch sogar am Wochenende war nirgends wirklich viel los. Der Einladung zur Party in einer geschlossenen Metrostation folgten wir leider nicht.

Abschluss unserer Konferenz bildete eine zweieinhalb stündige Bootrundfahrt in der Donau. Wir hatten nochmals die Möglichkeit uns mit allen auszutauschen, über unser Leben zu erzählen, Visitenkarten zu tauschen und die Stadt bei Nacht zu betrachten. Zudem brachten wir den Ungaren noch unser tolles Spiel „Werwölfeln“ bei. Der Spassfaktor war gross.

Alles in allem trotzdem eine Veranstaltung, die uns auf irgendeine Weise weitergebracht hat. Wir hatten alle unseren Spass und freuen uns auf weitere solche Events. Thanks for the interesting time in Ungarn, DUE! ;)

About the Author

Julian StiefelJulian Stiefel ist Hauptautor und Gründer dieses Blogs. In seiner Freizeit beschäftigt sich Julian vor allem mit den Themen Fotografie und Journalismus. Viele Beiträge deuten auch auf ein grosses Interesse an Computern und Netzwerken hin. Der Ausgleich zum technisch orientierten Alltag findet Julian beim Biken und Autofahren.View all posts by Julian Stiefel →

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