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10 stündige Zugfahrt durchs Feld…

Donnerstag Morgen: Wir verlassen München wieder. In unserem kurzen Aufenthalt haben wir trotzdem vieles gesehen. Nun müssen wir aber auf heute Abend an die Konferenz.

Lange machte ich mir Gedanken über unseren Zug. Die Bahnfahrt mit einer Dauer von etwa 8 Stunden hat es wirklich in sich. Doch alles kam gut.

Der österreichische Schnellzug „railjet“ verfügt über angenehme, moderne Wagen. Und das wichtigste: zwischen allen Sitzen befindet sich eine Steckdose. Mit dem passenden Adapter also kein Problem auch mehrere Stunden Film zu schauen oder Blogpost’s zu schreiben ;) . Der vorher überfüllte Zug hat sich auch wieder ein wenig entleert. Doch zum Glück haben wir eine Platzreservierung.

Auch ganz amüsant sind die Informationsbildschirme, welche dauern Informationen über den Zug anzeigen, zum Beispiel aktuelle GPS Position oder Geschwindigkeit. Die Steckdosen haben zum Teil Spannungsschwankungen. Sollte aber mit dem Laptop( -netzteil) kein Problem sein.

Einziger momentaner Störungsfaktor: Die chaotischen Trommeln der Musik des Tiefhosenträgers im Sitz vor mir.

Erweiterung von 15:27: Wir sind bald in Mosonmagyarovar xD. Klingt genau so witzig wie man es schreibt. Man merkt, dass wir in einem anderen Land sind. Die Durchsagegeräusche ändern ihren Einführungston und der Zug macht eindeutig mehr Notbremsungen. Mittlerweile sind auch schon zahlreiche WCs gesperrt. Ein bekanntes Problem. Wenn der Tank mitten auf der Reise voll ist, schliessen die Türen.

Leider sind wir direkt ins schlechte Wetter gefahren. Mehr als grüne, weite Landschaften ist momentan nicht zu sehen.

Die ganztägige Zugfahrt ging schlussendlich doch einigermassen schnell vorbei. Inzwischen hab ich drei Folgen „The Unit“ geschaut, Gegessen, Geschlafen, mich unterhalten, geschrieben, Musik gehört. Das Gespräch mit meinem ungarischen Sitznachbarn war durchaus spannend. Wir unterhielten uns über Videoformate und er erzählte noch einige Sachen von Ungarn. So zum Beispiel, dass es viele hübsche Frauen gibt, dass wir nur offizielle Taxis benutzen dürfen und dass das Bier günstig ist.

Bild: Erich Westendarp/ pixelio.de

About the Author

Julian StiefelJulian Stiefel ist Hauptautor und Gründer dieses Blogs. In seiner Freizeit beschäftigt sich Julian vor allem mit den Themen Fotografie und Journalismus. Viele Beiträge deuten auch auf ein grosses Interesse an Computern und Netzwerken hin. Der Ausgleich zum technisch orientierten Alltag findet Julian beim Biken und Autofahren.View all posts by Julian Stiefel →

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