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Fritteuse setzt drei Häuser in Brand

Gestern musste die Feuerwehr wegen einem Brand in der St.Galler Altstadt ausrücken. Beim Brand an der Bankgasse 6 waren rund 93 Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Altstadtbrand konnte somit verhindert werden.

Um 11:25 ging der Alarm bei der St.Galler Feuerwehr ein. Kurze Zeit später war die enge Strasse im Klosterviertel bereits gesperrt und zahlreiche Feuerwehrautos zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Zahlreiche Passanten beobachteten das Geschehen. Einige schilderten der Polizei das Geschehen, andere wurden vom Radio interviewt. Viel vom Feuer, welches offenbar im Gourmetrestaurant Neubad verursacht wurde, war jedoch für Aussenstehende nicht zu sehen. Eine starke Rauchbildung aus dem betroffenen Haus war nicht zu übersehen.

Fritteuse verursacht Brand

In der Küche im ersten Stockwerk des Restaurants war kurz vor dem Eintreffen der Berufs- und Milizfeuerwehr eine Friteuse in Brand geraten. Durch den Rauchabzug breiteten sich die Flammen rasch im ganzen historischen Gebäude aus. Besonders schwierig stellte sich die Brandbekämpfung durch die zahlreichen Hohlräume im Gebäude heraus. Christian Isler, Feuerwehrkommandant, erklärt gegenüber dem St.Galler Tagblatt dass die Schwierigkeiten der Brandbekämpfung vor allem beim Dampfabzug und den Hohlräumen lagen, welche wie Kamine wirkten. Das Bekämpfen von Bränden in älteren Häusern erfordere viel Erfahrung.

Übergreifender Brand verhindert

Das Feuer dehnte sich zunächst in die darüber liegenden Stockwerke, richtung Dachgeschoss aus. Schlussendlich griff es auch auf die Bankgasse 4 und 8 über. Ein Altstadtbrand wie der von 1992 konnte von der Feuerwehr verhindert werden. In zahlreichen Nachbarhäusern entstanden durch den Qualm hohe Sachschäden.

Atemschutz gefordert

Über die Hubleiter, weitere Leitern und das Treppenhaus wurde das Feuer bekämpft. Dabei mussten zahlreiche Zwischenwände aufgebrochen werden, um an die Brandherde zu gelangen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung, sodass das Betreten nur mit Atemschutzgeräten möglich war. Dauernd trafen neue Einsatzkräfte ein, welche die vorherigen ablösten.

Lange Löscharbeiten

Die Löscharbeiten waren um 17 Uhr immer noch im Gange. Später wurde das etwa 580 Jahre alte Haus nach weiteren Glutnestern abgesucht. Die Bewohner der anliegenden Häuser wurden vorübergehend evakuiert. Verletzt wurde beim Brand niemand.

 

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Julian StiefelJulian Stiefel ist Hauptautor und Gründer dieses Blogs. In seiner Freizeit beschäftigt sich Julian vor allem mit den Themen Fotografie und Journalismus. Viele Beiträge deuten auch auf ein grosses Interesse an Computern und Netzwerken hin. Der Ausgleich zum technisch orientierten Alltag findet Julian beim Biken und Autofahren.View all posts by Julian Stiefel →

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