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Autosalon – Es ist soweit!

Auch dieses Jahr geht es wieder an den Autosalon nach Genf. Oder anders gesagt: Zum Zeitpunkt des Erscheinen dieses Posts befinde ich mich mit zwei Kollegen bereits im Zug. Dieses Jahr wurde es aus schulischen Gründen aber etwas später. Trotzdem hoffen wir am zweit letzten Tag der Ausstellung immer noch auf polierte Autos und muntere Hostessen.

Der 80. Internationale Autosalon findet jeweils vom 4. bis 14. März auf dem Gelände der PALEXPO statt. Wie jedes Jahr, wurde er auch 2010 von einem Bundespräsident eröffnet. Dieses Jahr von Doris Leuthard. Der Präsident des Staatsrates der Republik und des Kantons Genf, François Longchamp, sowie Luc Argand, Präsident des Auto-Salons waren ebenfalls anwesend. Weitere wichtige Personen, sowie unheimlich viele Medienvertreter füllten die Messeräume aus.

Auf der Ausstellungsfläche von 119’000 Quadratmeter präsentieren rund 250 Aussteller Fahrzeuge aus über 30 Ländern. Der weltberühmte Auto-Salon repräsentiert sich auf “neutralem Boden” und ist die einzige Automobilausstellung in Europa, welche jährlich stattfindet. Somit auch eine von den wichtigsten, da zahlreiche Neuigkeiten und Konzepte der Hersteller vorgestellt werden. Auch die Anwesenheit der Unternehmensvorstände wurde zur Tradition. Dieses Jahr wurden und werden rund 140 Welt- und Europaneuheiten vorgestellt.

Gerade in der heutigen Zeit spielen alternative Energiequellen und Umweltverträglichkeit auch eine wichtige Rolle. So wurde der “Pavillon Vert”, welcher seit letztem Jahr existiert weiter ausgebaut. Etwa zehn Aussteller präsentieren alternative Fahrzeuge und Technologien. Neu dazugekommen sind die Erklärungen der Fahrzeuge und Technologien über Filmprojektionen.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Testfahrten mit Prototypen, welche schon bald Realität sein könnten. Sechs Hersteller bieten ihre Prototypen den geladenen Gästen für kurze Probefahren auf dem Gelände.

Müde Beine und eine Heimfahrt mit Einschlafgefahr sind vorprogrammiert. Wer noch nie im Auto-Salon Genf war, kann sich das Ausmass dieser zwei bis drei Hallen gar nicht vorstellen.

Kommen wir kurz noch auf die zahlreichen Premieren zu sprechen. Besonders interessiert mich dieses Jahr der Alfa Romeo Guilietta, der BMW Alpina, der Ford Focus, der Mini Countryman und natürlich was meine Lieblingsmarke Citroen so macht. Wie man sieht bleibe ich gerne realitätsnah. Natürlich wird es auch wahnsinnig viele extrem teure Sportwagen und Sondermodelle haben. Doch diese haben für mich ihren Reiz anhand des Preises und der Unbrauchbarkeit im Leben ein wenig verloren.

Wie immer bin ich gespannt auf  die neuen Citroen Konzepte. Und soviel ich weiss, hat Citroen wieder mal was tolles dabei. Neuerdings setzen sie auch auf kleinere Fahrzeuge wie den C-Zéro, welcher auf einem Mitsubishi basiert und von einem starken Elektromotor angetrieben wird. Die Reichweite soll bei 130 Kilometer liegen, der Akku nach gerade mal 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen sein. Gerade für Kurzstreckenfahrer und Pendler wohl ein idealese Gefährt. Er soll im vierten Quartal erscheinen.
Daneben wurde der kreative, stylische Citroen DS3 vorgestellt. Der durchdesignte und mit einer hochwertigen Innenausstattung versehene DS3 soll bereits im März auf die Strasse kommen.
Ein Blickfang bietet der Citroen Revolte. Wie so oft bei Citroen strotzt dieses Konzept von Kraft und Dynamik. Obwohl er nicht so mächtig wie der letztes Jahr vorgestellte GT ist, macht er sich trotzdem durch sein Äusseres bemerkbar. Der Cityflitzer wirkt wie ein rosarotes Raubtier.

Desweiteren stellt BMW ihren ultra-stylischen Alpina B7 vor. Er soll neue Massstäbe in der Luxusklasse setzen. Mit seinem 4,4 Liter V8 und einem auf Knopfdruck verstellbarem elektronischen Fahrwerk (inkl. Wankstabilisierung) sorgt er für ein ausgewogenes Fahrerlebnis.

Auch das Tochterunternehmen Mini erweitert die Fahrzeugpalette um ein Gefährt mit zahlreichen Neuerungen. Der Countryman feiert seine Premiere auch am Autosalon- Genf. Die Markteinführung ist für September 2010 vorgesehen. Der Countryman ist der erste Wagen von Mini, welcher über vier Türen und eine grosse Heckklappe verfügt. Optional ist sogar ein Allradantrieb verfügbar. Der neue wirkt viel robuster und kommt seinen grossen BMW Brüdern durch seine besonders breite Umrahmung und dem Crossover-Charakter schon ziemlich nahe.
Die grossen Änderungen stossen nicht bei jedem Miniliebhaber auf Begeisterung.

Weitere Infos über Neuigkeiten aus dem Autosalon und Bilder werden heute Abend veröffentlicht.

About the Author

Julian StiefelJulian Stiefel ist Hauptautor und Gründer dieses Blogs. In seiner Freizeit beschäftigt sich Julian vor allem mit den Themen Fotografie und Journalismus. Viele Beiträge deuten auch auf ein grosses Interesse an Computern und Netzwerken hin. Der Ausgleich zum technisch orientierten Alltag findet Julian beim Biken und Autofahren.View all posts by Julian Stiefel →

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