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Immer dieses Wireless

Schon seit einiger Zeit gibt Bluewin (evtl. auch andere Anbieter) zu seinen Hispeed DSL-Abos gratis einen WLAN Router mit. Zum Glück kann man das ganze auch noch über die Leitung benutzen. Doch bei der Freiheit, die WLAN bieten soll, ist die Versuchung gross, von der neuen Technik auch mal profitieren zu wollen.
Nun sitze ich hier in meinem Zimmer und versuche im Internet für einen Aufsatz Informationen zu suchen. Da das jedoch so extrem langsam geht schreibe ich parallel dazu noch diesen Blogeintrag. Spätestens jetzt ist mir klar, dass mir WLAN nur Nachteile bietet. Schon ein Stockwerk oberhalb des Routers steht die Verbindung noch auf 2/5 Strichen. In meinem Zimmer, nochmals ein Stockwerk darüber geht die Verbindung fast vollständig verloren. Nun werden einige wohl sagen, dass es an unserem Betonhaus liegt. Und genau das würde ich auch sagen. Trotzdem finde ich eine Übertragungstechnik, welche nach so einer Distanz nicht mehr funktionniert nicht ausgereift. Jetzt könnte ich natürlich eine grössere Antenne an den Router schrauben oder Verbindungsverstärker dazwischenschalten. Doch da nutze ich doch gleich wieder das „alte“, treue Kabel, welches zum einen mehr Sicherheit bietet und zum anderen viel schneller ist. Die Freiheit des Wireless nutze ich im Moment durch das „Ins-Treppenhaus-laufen-bis-Webseite-geladen-ist-und-dann-wieder-ins-Zimmer-Zurückgelaufe“. Auf so etwas könnte ich verzichten, da ich normalerweise keinen Laptop benutze.
Wie schon angesprochen bleibt dann noch das Sicherheitsproblem. Mit den heutigen Verschlüsselungstechniken ist WLAN eigentlich ziemlich sicher. Nur das Problem: Swisscom gibt zwar in den Beschreibungen irgendwas von „neuer, sehr sicherer Technik” an, jedoch verschlüsselt der Router im Normalzustand „nur“ mit einer WAP-Verschlüsselung obwohl diese schon als ziemlich unsicher gilt und durch die WAP2 Technik ersetzt wurde. Die meisten werden wohl auf Bluewin hören und alles dabei belassen, obwohl Windows mit seinen Warnungen ausnahmsweise mal recht hat.
Den grössten Nachteil sehe ich jedoch in der Dauerstrahlung. Sicherlich ist diese ziemlich gering (im Gegensatz zum Handy), doch ist sie allgegenwärtig. Also wäre eine Verstärkung der Verbindung für die Gesundheit nicht allzu nett. Das neue Netopia bietet die Möglichkeit WLAN ein- und auszuschalten. Seit neuem gibt es sogar Farben um die Strahlung in den eigenen Wänden zu behalten (gegen Hackerangriffe). So hat man ein sicheres, verstrahltes Haus.
Trotzdem gibt es Personen, die ihr WLAN- Netz verteidigen. Ja, manchmal ist es schon nützlich, doch Leistung bietet es nicht!
Fazit: Ich bleibe dem Ethernetkabel treu.

Hier die Messresultate. Zur gleichen Zeit über das Kabel “sehr gute Verbindung”.

 

About the Author

Julian StiefelJulian Stiefel ist Hauptautor und Gründer dieses Blogs. In seiner Freizeit beschäftigt sich Julian vor allem mit den Themen Fotografie und Journalismus. Viele Beiträge deuten auch auf ein grosses Interesse an Computern und Netzwerken hin. Der Ausgleich zum technisch orientierten Alltag findet Julian beim Biken und Autofahren.View all posts by Julian Stiefel →

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